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Künstlerin Dënalisa Shijaku im Interview

by Josefine Zürcher
09.03.2026
in CULTURE
Künstlerin Dënalisa Shijaku im Interview

Photography: Viola Patzig @violapatzig 
Styling: Florian Winges @_f_l_o_w_w_w_
Make-up & Hair: Angelique Waltenberg @angelique.waltenberg
Talent: Dënalisa Shijaku @denalisa.shijaku

Farbe, Pinsel, große Leinwände: Das braucht es, um Künstlerin Dënalisa Shijaku glücklich zu machen. In ihrer Malerei verarbeitet sie Gefühle und macht Unaussprechliches sichtbar. Nebenbei arbeitet sie als Krankenpflegerin. Was sie von den beiden unterschiedlichen Berufsfeldern lernt, wie sie ihre albanischen Wurzeln in ihre Kunst einbaut und was Menschen ohne Migrationshintergrund ganz dringend lernen müssen, verrät die Wahlberlinerin uns im Interview.

Blazer von BALENCIAGA. Hut von MARYAM KEYHANI. Schuhe von LOEWE. Armreif und Ringe von ONI STUDIO. Kette und grüner Ring von YASEMIN MENTES.

FACES: „Das, was in meinem Inneren brodelt, verlangt danach, sich Ausdruck zu verschaffen“, sagst du auf deiner Website. Was brodelt jetzt gerade am allerstärksten in dir und wie drückst du es aus?
Dënalisa Shijaku: Momentan stehen einige spannende Projekte an, und ich spüre das starke Verlangen, tiefer in die Welt der Ölmalerei einzutauchen. Aber auch Skulptur, Performancekunst und Installationskunst interessieren mich. Ich möchte die Techniken verstehen, sie anwenden und mir dadurch neue Türen innerhalb meiner Kunst öffnen.

F: Und deine Insta-Bio sagt „Alles Inszenierung, alles echt“. Wo liegt die Grenze zwischen Inszenierung und Realität? Was inszenierst du?
DS: Was ist echt und was ist Inszenierung? Ich glaube, beides durchdringt sich. Schon das Aufstehen, Anziehen, Zeigen ist alles eine Form von Inszenierung. Aber gerade darin liegt Wahrheit. Wir inszenieren uns nicht, um unecht zu sein, sondern um uns zu finden und um sichtbar zu machen, was in uns steckt. Vielleicht ist das, was wir „echt“ nennen, einfach nur die ehrlichste Form der Inszenierung.

F: Wie würdest du dich jemandem beschreiben, der noch nie etwas von dir gehört hat?
DS: Ich bin eine Suchende. Eine, die fühlt, denkt und malt. Manchmal gleichzeitig, manchmal durcheinander.

F: Wann hast du die ersten künstlerischen Schritte unternommen und wie sehr hat sich deine Kunst seitdem verändert?
DS: Ich habe schon immer gemalt – nur früher wusste ich nicht, dass es Kunst ist. Erst als ich begann, meine Bilder auf Social Media zu teilen und Menschen darauf reagierten, habe ich verstanden, dass das, was ich mache, tatsächlich etwas mit anderen macht. Seitdem hat sich vieles verändert: Ich bin mutiger geworden, ehrlicher, vielleicht auch experimenteller. Aber der Kern ist geblieben. Dieses Bedürfnis, das, was in mir ist, sichtbar zu machen.

F: Erinnerst du dich an einen Moment, in dem du für dich dachtest: Ich will Künstlerin werden?
DS: An einen genauen Moment erinnere ich mich nicht. Aber anscheinend wussten es andere schon lange, bevor ich es selbst begriffen habe. Manchmal schreiben mir alte Bekannte auf Instagram und sagen, dass ich schon damals – als Teenagerin – immer davon gesprochen hätte, eines Tages Künstlerin zu sein. Diese Nachrichten berühren mich sehr. Es ist schön zu sehen, dass etwas, das einmal nur ein Satz war, heute zu meinem Leben geworden ist.

Bluse von STEFAN UHR. Ohrring von Y/PROJECT. Grüner Ring von YASEMIN MENTES. Ringe von ONI STUDIO.

„Meine Kunst wächst mit mir.“

F: Wenn es ums Kreative geht – wie viel ist Talent, wie viel ist Fleiß und Üben?
DS: Talent ist der Anfang, aber ohne Fleiß und Hingabe bleibt es still. Kreativität braucht Zeit, Geduld und die Bereitschaft, immer wieder neu anzufangen. Gleichzeitig denke ich bei Kunst nicht an Leistung oder Disziplin im klassischen Sinn. Marina Abramović hat einmal gesagt, man denkt ja auch nicht darüber nach, dass man atmet – man tut es einfach. So ist es auch mit der Kunst: Ich mache sie nicht, weil ich es will, sondern weil ich gar nicht anders kann.

F: Hast du ein Bild schon einmal komplett übermalt, weil es einfach nicht so geworden ist, wie du es wolltest? Falls ja, wie hat sich das angefühlt?
DS: Sowas passiert öfter als man denkt. Meistens fühlt es sich befreiend an und ab und zu bereut man es. Aber ein Zurück gibt es nicht mehr.

F: Was kann ein Gemälde ausdrücken, was Worte nicht können?
DS: Ein Gemälde oder Kunst an sich kann Unaussprechliches sichtbar machen. Erfahrungen wie Trauer, Ekstase, Sehnsucht, die schwer in Worte zu fassen sind. Ein Gemälde kann solche Emotionen sichtbar machen, ohne sie benennen zu müssen. Und das ist das Schöne daran. Paul Klee hat gesagt: „Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.“

F: Wo findest du deine Inspiration?
DS: Musik, Bücher und Melancholie sind definitiv meine größten Inspirationsquellen. Wenn ich leide, fühle ich am stärksten. Und das wiederum bedeutet: Ich sehe Farben. Dabei geht es nicht um körperlichen Schmerz. Oft reicht ein Lied, das mich an das Vergangene erinnert. Selbst wenn ich das Vergangene vielleicht nie erlebt habe. Diese sanfte Nostalgie, das Gefühl von „damals“, verwandelt sich in Energie. Das liebe ich.

F: Welches Werk einer anderen KünstlerIn hättest du am liebsten selbst gemacht?
DS: Ich hätte gerne „Die Zehn Größten“ von Hilma af Klint gemalt. Sie fühlen sich an, als kämen sie aus einer anderen Dimension. Allein wenn ich an diese Werke denke, bekomme ich schon Gänsehaut.

F: Wenn du deine Kunst mit einer anderer Kunst beschreiben müsstest – welche Werke entsprächen am ehesten deinen eigenen?
DS: Wäre meine Kunst Musik, dann würde ich sie mit der von der Band Cigarettes After Sex beschreiben. Der träumerische, melancholische, atmosphärische Sound ist genau das, was ich persönlich auch in meiner Kunst sehe.

F: Was macht dir momentan am meisten Sorgen und wie hilft dir Kunst dabei, damit klarzukommen?
DS: Das Leben selbst ist meine größte Sorge. Die Geschwindigkeit, die Unbeständigkeit. Ich sehe, wie sich alles bewegt, und spüre, wie schwer es ist, Schritt zu halten, allem und jedem gerecht zu werden. In der Kunst finde ich einen Gegenpol. Sie zwingt mich, hinzuschauen, zu fühlen, zu verlangsamen. Darin liegt Trost.

Kleid von ELODIE CARSTENSEN. Schuhe von ALEXANDER MCQUEEN. Schmuck von ONI STUDIO. Taubentasche von JW ANDERSON.

„Vielleicht ist das, was wir ,echt’ nennen, einfach nur die ehrlichste Form der Inszenierung.“

F: Gibt es Farben, die du ganz schrecklich findest oder findest du, man kann mit allen Farben etwas Schönes schaffen?
DS: Ich kann mit der Farbe Grau nicht viel anfangen. Ich überlasse gerne anderen KünstlerInnen, etwas Schönes mit dieser Farbe zu erschaffen.

F: Was bedeutet dir Mode und wie bindest du sie in dein kreatives Schaffen ein?
DS: Mode ist für mich eine Form von Ausdruck, fast wie Malerei, nur dass die Leinwand der Körper ist. Ich sehe sie nicht als Trend oder Statussymbol, sondern als Möglichkeit, Stimmungen sichtbar zu machen. Sie erzählt etwas über Identität, über Wandel, über das, was man zeigen oder verbergen möchte.

F: Wenn du deinen Kunststil als Modelabel(s) beschreiben müsstest, welche wären es am ehesten?
DS: Mein Kunststil wäre eine Mischung aus Robert Wun, Dries Van Noten und Balenciaga. Von Robert Wun kommt das Futuristische, Emotionale, fast Skulpturale. Seine Designs sind wie Kunstwerke, stark und verletzlich zugleich. Dries Van Noten steht für Farbe, Melancholie und Tiefe. Das Poetische, das auch in meinen Bildern lebt. Und Balenciaga bringt das Rohe, Unangepasste, manchmal auch das Unbequeme hinein. Diese Mischung aus Eleganz, Emotion und Kante beschreibt wohl ziemlich genau das Spannungsfeld, in dem sich meine Kunst bewegt.

F: Hast du ein Lieblingsbild oder denkst du, dein Lieblingsbild wirst du erst noch erschaffen?
DS: Viele KünstlerInnen, die ich bewundere, haben im hohen Alter großartige Werke geschaffen. Und natürlich will ich mich auch noch weiterentwickeln und immer weiter steigern. Mein Lieblingsbild ist also immer mein nächstes.

F: In welche Richtung möchtest du, dass sich deine Kunst entwickelt?
DS: Meine Kunst wächst mit mir. Sie ist kein Ziel, sondern ein Weg. Je älter ich werde, desto klarer sehe ich, was wirklich bleibt. Sie ist mein Anker und soll es auch bleiben. Mehr verlange ich auch nicht von ihr.

F: Mit wem würdest du am allerliebsten eine Kollaboration auf die Beine stellen?
DS: Ich würde am liebsten mit einem Modelabel oder Parfümhaus zusammenarbeiten – etwas schaffen, das man nicht nur sieht, sondern auch spürt. An einer riesigen Installation arbeiten, oder an Kleidung und Kunstwerken zugleich. Riesige Leinwände bemalen und sie als Bühnenbild für eine Parfümwerbung nutzen. Von Gucci, Balenciaga bis hin zu Dries Van Noten gibt es einige Brands, die mich interessieren.

F: Du arbeitest neben deiner Kunst auch als Krankenpflegerin. Das ist auf den ersten Blick eine unübliche Kombination. Wie ergänzen sich die beiden Berufsfelder und was ziehst du aus dem einen, das dir vielleicht im anderen weiterhilft – und umgekehrt?
DS: In der Pflege lerne ich das Leben zu sehen, in der Kunst lerne ich es zu fühlen. Beides gehört zusammen.

F: Fällt es dir manchmal schwer, die beiden Tätigkeiten zu vereinen? Bleibt dir überhaupt freie Zeit?
DS: Ich arbeite neben meinem Minijob als Krankenpflegerin auch als Co-Kuratorin und Creative Director bei LABA Berlin. Manche Wochen sind dicht getaktet, aber die Kunst findet immer ihren Weg. Sie hat keine Arbeitszeiten, sie ist einfach da, in jeder Pause, in jedem Gedanken, in allem, was ich tue.

F: Was muss sich im Gesundheitswesen am dringendsten ändern? Und was in der Kunstwelt?
DS: Im Gesundheitswesen sehe ich vor allem ein System, das müde geworden ist. Faire Bezahlung und genügend Fachkräfte würden einiges verbessern. Aber das sagt sich so einfach. In der Kunstwelt braucht es weniger Druck, immer sichtbar zu sein und mehr Raum für das Gefühl selbst.

Kleid von ISSEY MIYAKE. Handschuhe von MIU MIU. Halskette von CHANEL.

„Ich sehe meine Kunst nicht als politische Pflicht, sondern als Möglichkeit.“ 

F: Inwiefern bist du / dein Körper selbst Teil deiner Kunst?
DS: Sich selbst zum Motiv zu machen, ist kein Selbstzweck. Es ist ein Werkzeug, vielleicht sogar das ehrlichste, das wir haben, um etwas Tieferes auszudrücken: innere Zustände, Wandlung, Identität, Kraft, Verletzlichkeit. Wenn meine Hände es schaffen, eine leere Leinwand zu füllen, dann haben sie es auch verdient, ab und zu selbst abgebildet zu werden. Das ist nur fair.

F: Du verarbeitest auch Themen zu Herkunft. Wenn du nur eine Message darüber in die Welt hinausposaunen könntest, welche wäre das?
DS: „Vergiss niemals, woher du kommst, auch wenn du es am Ende vielleicht nie ganz wissen wirst.“ Ich bin im Kosovo geboren, aber in Deutschland aufgewachsen. Zwischen diesen Welten zu stehen bedeutet, zwei Identitäten in sich zu tragen und doch nirgends vollständig anzukommen. Vielleicht ist genau dieses „Dazwischen“ mein Zuhause geworden und meine Kunst der Ort, an dem sich beides begegnet.

F: Inwieweit fühlst du dich verpflichtet, als Frau mit albanischen Wurzeln eine bestimmte Botschaft zu transportieren – gerade jetzt, wo die Gesellschaft wieder offener ausländerfeindlich unterwegs ist?
DS: Ich sehe meine Kunst nicht als politische Pflicht, sondern als Möglichkeit. Als Frau mit albanischen Wurzeln bin ich Teil einer Geschichte, die oft missverstanden oder übersehen wird. Indem ich sichtbar bleibe, indem ich Raum einnehme und mich ausdrücke, sende ich bereits eine Botschaft, auch ohne sie auszusprechen. Wenn jemand darin etwas zu Herkunft, Stärke oder Identität erkennt, freut mich das. Aber ich möchte nicht für eine ganze Gemeinschaft sprechen – ich möchte einfach ehrlich ich selbst sein.

Kleid von VINTAGE (via Flowww Market). Schuhe von MAISON MARGIELA. Ohrring von GUCCI. Ringe von ONI STUDIO.

F: Was müssen Menschen ohne Migrationshintergrund am dringendsten lernen und anders machen, um für ein friedliches und offenes Miteinander zu sorgen? Wem müssen sie zuhören?
DS: Menschen ohne Migrationshintergrund sollten lernen, wirklich zuzuhören – nicht, um zu antworten, sondern um zu verstehen. Es geht nicht darum, Schuld zu verteilen, sondern Räume zu öffnen: für Geschichten, für Unterschiede, für neue Perspektiven. Am dringendsten sollten sie denen zuhören, die selten gefragt werden. Denjenigen, die zwischen Kulturen leben und trotzdem jeden Tag versuchen, dazuzugehören.

F: Wie definierst du „Heimat“ und wo fühlst du dich am meisten zuhause?
DS: Heimat ist für mich kein Ort, sondern ein Zustand. Manchmal finde ich sie in Menschen, manchmal in Musik, Filmen oder in Farben. Zuhause fühle ich mich dort, wo ich ich sein darf. Wo auch immer das auch sein mag.

F: Wie würdest du Berlin beschreiben? Welche Klischees stimmen? Hilft dir die Stadt, deine Kunst auszuleben?
DS: Berlin ist laut, ehrlich und manchmal einfach zu viel. Viele Klischees stimmen: Die Stadt ist roh, ungeschliffen, chaotisch. Aber genau das mag ich an ihr. In Berlin begegne ich ständig neuen, spannenden Menschen und daraus entstehen Gespräche, Verbindungen, Möglichkeiten. Ich werde zu Ausstellungen und Events eingeladen, mein Netzwerk wächst. Gleichzeitig habe ich hier ein großes, bezahlbares Atelier. Woanders würde ich beides wohl kaum bekommen – zumindest nicht in den Städten, die mich interessieren.

F: Wenn du für ein Jahr nicht in Berlin leben würdest – wohin würde es dich ziehen und wie würde sich deine Kunst verändern?
DS: Definitiv New York City. Diese Stadt macht etwas mit mir. Jedes Mal, wenn ich dort bin, spüre ich eine Nostalgie, die mich sofort ergreift. Liegt wahrscheinlich an all den Filmen, die ich als Kind gesehen habe. Meine Kunst würde dort wahrscheinlich vor allem teurer werden. Wie sonst sollte ich mir das Leben als Künstlerin dort leisten können? (lacht)

Hose und Bluse VINTAGE. Schuhe von MAISON MARGIELA. Kombiniert mit traditioneller Albanischer Volkstracht und Hüten.

„Kreativität braucht Zeit, Geduld und die Bereitschaft, immer wieder neu anzufangen.“

F: Wie beeinflusst Social Media deine Arbeit?
DS: Social Media kann Fluch und Segen zugleich sein. Es schafft Sichtbarkeit, aber auch Druck. Ich musste mich davon lösen, gefallen zu wollen. Aber natürlich ist es schwierig, sich komplett davon zu distanzieren, wenn man über Social Media auch sein Geld verdient. So ganz abschalten geht auch nicht. Es ist ein Balanceakt zwischen Authentizität und Algorithmus. Wie auch in meiner Bio: Alles Inszenierung. Alles echt. (lacht)

F: Was würdest du einer jüngeren Version von dir jetzt gerne sagen?
DS: Du bist weder zu viel noch zu wenig. Du bist genau richtig, nur zur falschen Zeit.

F: Bist du eher introvertiert oder extrovertiert? Welche Farben beschreiben dein Gemüt am besten?
DS: Ich bin eine Mischung aus beidem. In der Nähe von Menschen, die ich kenne, bin ich sehr offen. In neuen Situationen eher still und beobachtend. Meine Farben wären ein tiefes Blau und ein warmes Rot: Ruhe und Feuer gleichzeitig.

F: Was hältst du von KI, spezifisch von Menschen, die KI benutzen, um Kunst zu machen?
DS: Mir ist es ehrlich gesagt egal, mit welchen Mitteln Menschen Kunst machen – das ist ihre Entscheidung. Für mich ist KI einfach ein weiteres Werkzeug. Ich zerbreche mir darüber nicht den Kopf, weil mein Werkzeug immer noch die Malerei ist. Ob sie es für immer bleibt, werde ich wohl erst mit der Zeit erfahren.

F: Bei welcher Person würdest du wahnsinnig gerne eines deiner Gemälde im Wohnzimmer sehen?
DS: Bei Bob Dylan.

F: Was steht so auf deiner Bucket List – beruflich und/oder privat?
DS: Da steht wirklich viel drauf – die Liste ist endlos. Aber definitiv dabei: eine weitere Solo-Ausstellung meiner neuen Serie und natürlich eine Artist Residency in New York.

Dënalisa Shijaku

Wenn Dënalisa Shijaku Pinsel, Acryl- und Ölfarben und Leinwände in die Hände kriegt, dann entstehen in ihrem Berliner Atelier große Gefühle. Seit ihrer Kindheit malt sie und verarbeitet melancholische Emotionen zu surrealen und farbenfrohen Kunstwerken. An Inspiration wird es ihr wohl nie fehlen: Neben der Kunst arbeitet Dënalisa als Krankenpflegerin, Co-Kuratorin und Creative Director.

Bleib up-to-date mit Dënalisa @denalisa.shijaku

Fotos: © Viola Patzig

Ebenfalls aus Berlin und zuhause in der Kunstwelt: Lies hier unser Interview mit Galeristin Anahita Sadighi.

Tags: Alexander McQueenBalenciagaChanelDënalisa ShijakuELODIE CARSTENSENGucciIssey MiyakeJW AndersonLoeweMaison MargielaMARYAM KEYHANIMiu MiuONI STUDIOStefan UhrVintageY/ProjectYASEMIN MENTES
Josefine Zürcher

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