„Das Beste daran, Fotojournalist zu sein, ist, dass deine Kamera deine Eintrittskarte ist, um überall hinzukommen“, sagt Stephen Shames in der Einleitung seines Buches „Stephen Shames: A Lifetime in Photography“. Er nutzt diesen Freifahrtschein, um in verschiedene Kulturen einzutauchen und soziale Probleme wie Kindheitsarmut und Gewalt zu dokumentieren.



Auch die schönen Seiten des Lebens fängt der Amerikaner seit über fünfzig Jahren ein: Liebe, Familie, Hoffnung und Verbundenheit. Das Erleben verschiedener Länder und Menschengruppen vergleicht er mit „Star Trek“: Sein Foto-Spaceship landet auf einem fremden Planeten. Nach einer kurzen Phase der Nervosität entstehen neue Freundschaften und Abenteuer. Mit seinen Bildern möchte er, dass man seinen Weg ein Stück weit mitläuft. Und so die Augen für Lebensrealitäten öffnet, die meilenweit von der eigenen entfernt liegen.





Stephen Shames: A Lifetime in Photography
Seit mehr als fünf Dekaden hält Stephen Shames die Linse dort drauf, wo sich die Realität abspielt. Aber nie, ohne vorher eine Bindung zu den Menschen aufzubauen, die er fotografiert. Beim Kehrer Verlag erscheint mit „Stephen Shames: A Lifetime in Photography“ eine umfassende Retrospektive mit Werken aus über fünfzig Jahren emotionalem Fotojournalismus.
Jeffrey Henson Scales, „Stephen Shames: A Lifetime in Photography“, Kehrer, 228 Seiten, ca. 55.—, kehrerverlag.com

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Fotos: © Stephen Shames
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