Für Frühling-Sommer 2027 interessiert sich Satoshi Kondo weniger für den Körper oder den Stoff als vielmehr für den spannungsgeladenen Raum dazwischen. Unter dem Titel „Figure of Ma“ erkundet die Kollektion das japanische Konzept von ma – dem Abstand zwischen den Dingen –, doch hier wirkt dieser Abstand niemals leer. Er ist voller Leben, geprägt von Luft, Bewegung und Momenten der Spannung. Der Stoff nähert sich dem Körper, zieht sich wieder von ihm zurück, bleibt an ihm hängen und entzieht sich dann erneut.
In dieser Spannung liegt Schönheit. Nichts wirkt festgefahren. Die Kleidung wölbt sich, fällt in sich zusammen, treibt dahin und verändert sich in Reaktion auf den Körper, wobei jede Bewegung das Verhältnis zwischen Stoff und Träger verändert.
Der radikalste Ausdruck ist Cocoon Body, entwickelt in Zusammenarbeit mit Wacoal Corp. Von Hand drapierte Formen werden mittels 3D-Scanning und robotergestützter Formgebung in durchscheinende Oberteil-Teile umgesetzt, die die Falten und Konturen des Stoffes am Körper bewahren – was das Haus als memory of wearing. bezeichnet.
Dasselbe Gefühl von Nähe und Distanz zieht sich durch Billow und Ballooning. Leichter Stoff fängt die Luft ein und zieht sich von der Figur weg, um dann wieder auf sie zurückzufallen. Ripstop-Nylonmäntel dehnen sich hinter dem Körper aus, bevor sie wieder zusammenfallen; transparente Volumen schweben, anstatt sich anzuschmiegen.
Unsere Lieblingslooks:




Detail:


Die Camper-Kollaboration setzt das Spiel mit Verwandlung und Erinnerung fort, vom asymmetrischen Peu Lift bis zum Peu Formula, der nach den Konturen eines getragenen Schuhs geformt wurde.

Issey Miyake findet Poesie in der Spannung zwischen Nähe und Distanz – in dem Raum, der es Körper und Stoff ermöglicht, sich gemeinsam zu bewegen, ohne eins zu werden.
Die ganze Issey Miyake Show findest du hier.
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Teaserfoto & Fotos: © Launchmetrics Spotlight






