Die Herbst/Winter Fashion Week Saison 2026/27 startete am 11. Februar in New York – und der Ton war sofort klar. Das war keine Woche des Rückzugs oder der Zurückhaltung.
Auf den Runways ging es um Volumen, Textur und starke Silhouetten. Fell wurde größer. Satin berührte den Boden. Spitze lag bewusst eng am Körper. Tailoring wirkte geschärft statt weichgespült. Selbst Minimalismus kam skulptural, präzise und mit klarer Haltung. Amerikanische Mode zeigte sich selbstbewusst in ihren Codes und hatte keine Angst vor Wirkung. Heritage wurde über Proportionen neu behauptet, Glamour über Struktur definiert. Die stärksten Looks drehten sich nicht um Trends, sondern um Klarheit – Kleidung, die sofort wirkt und länger bleibt.
Wenn die letzten Saisons eher leise waren, setzte New York jetzt wieder auf Sichtbarkeit. Textur statt Neutralität. Struktur statt Zerbrechlichkeit. Glamour ist zurück – kontrolliert, konstruiert und ohne Entschuldigung. Dazu sagen wir: Yes, please!
Die Top-Looks der New York Fashion Week Herbst/Winter 2026/27
Ralph Lauren

Proenza Schouler

Coach

Frederick Anderson

Collina Strada

Tory Burch

Jane Wade

Carolina Herrera

Zankov

Christian Siriano

Michael Kors

Calvin Klein

PatBo

Ulla Johnson

Anna Sui

LaQuan Smith

Cult Gaia

Während der Modezirkus weiter nach London zieht, wird New York deutlich in Erinnerung bleiben. Amerikanisches Design ist dann am stärksten, wenn es nicht jedem Hype hinterherläuft, sondern seine eigene Autorität unterstreicht. Herbst/Winter 2026/27 zeigt: Selbstbewusstsein – in Struktur, Textur und Volumen – definiert diese Saison.
Teaserfoto & Fotos: © Launchmetrics SpotlightSM
Die 13 Top-Menswear-Trends für Herbst/Winter 2026/27 findest du hier auf faces.ch.






