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RICHARD MILLE: DER ZEIGER STEHT AUF ZUKUNFT

by Michael Rechsteiner
22.12.2025
in FASHION
RICHARD MILLE: DER ZEIGER STEHT AUF ZUKUNFT

Als würde man einen bis oben gefüllten Banksafe am Arm tragen: Die Uhren von Richard Mille sind nicht nur Hightech, die jeder Erschütterung standhalten, sondern auch wertvoller als so manches Einfamilienhaus. Wir blicken auf eine 25-jährige Erfolgsgeschichte, an deren Anfang ein Stück Seife stand.

Als „Rennmaschinen fürs Handgelenk“ hat sie die Haute Horlogerie erobert. Doch schreitet man durch die Uhrenmanufaktur von Richard Mille, sucht man vergeblich nach der Hektik eines Boxenstopps. UhrmacherInnen in weißen Kitteln blinzeln durch Mikroskope und führen Arbeiten bis auf den Mikrometer genau durch. Es herrscht konzentrierte Stille, wahrscheinlich würde man selbst den Aufprall am Boden eines Sekundenzeigers hören. Der Blick durch die Fenster nach draußen offenbart Westschweizer Landidylle, wie man sie sonst nur auf Milchkartons findet. Fährt man mit dem Auto durch das Dorf Les Breuleux, wo das Unternehmen seinen Hauptsitz hat, scheint hier die Zeit ein klein wenig stillzustehen. Doch das tut sie nicht. Im Gegenteil.

Wer wissen will, wie es hinter den Kulissen von Richard Mille tickt, muss hier zum Hauptsitz im Jura.

START YOUR ENGINE

Jede Tradition beginnt mit einem radikalen Neuanfang. Einen solchen wagte auch Richard Mille – ausgerechnet im altehrwürdigen Metier der Schweizer Uhrmacherkunst. Das Unternehmen hat sich zwar deren Präzision und Sorgfalt verschrieben. Doch gleichzeitig erfand es für Material, Design und Technik das Rad buchstäblich komplett neu. Oder besser: Jene Zahnrädchen, die in Les Breuleux mit Pinzetten in ihre Gehäuse verlegt werden. So gedieh im jurassischen Ort innert 25 Jahren eine Marke, deren Aufstieg im Luxusuhrenmarkt tatsächlich wie von einer Rennmaschine angetrieben scheint.

Co-Piloten dieser Tour de Force sind Richard Mille, der französischstämmige Namensgeber des Brands, und dessen Geschäftspartner Dominique Guenat. Beide blickten bereits auf langjährige Erfahrung in der Uhrenbranche zurück – sowie eine gemeinsame Leidenschaft für Automobile und Luftfahrt –, als sie 2001 ihr neues Unternehmen mit dem ersten Modell lancierten. An der Fachmesse Baselworld zog Monsieur Mille durch die Korridore und präsentierte hinter den Kulissen einer Handvoll Eingeweihten die „RM 001 Tourbillon“. Es war ein Markenauftritt ohne großes Tamtam – doch genau das weckte bei den Fachleuten reges Interesse. Bereits der erste Anblick der „RM 001 Tourbillon“ ließ erahnen, dass eine neue Stunde geschlagen hatte: Die fassähnliche Form – tonneau genannt – wirkte bullig, schmiegte sich aber perfekt ans Handgelenk. Mille hatte nach einer spontanen Inspiration im Hotelzimmer den Prototyp aus einem Stück Seife geschnitzt, bis heute zählt das Tonneau-Gehäuse zu einem Signature der Marke. Trotz ihrer massiven Form war die Uhr dank Basismaterialien wie Titan federleicht. Und robust: Obwohl mit einem delikaten Tourbillon ausgestattet, warf Mille seine Kreation vor versammelten Gästen wiederholt auf den Boden und demonstrierte ihre Widerstandsfähigkeit. Außerdem hatte die „RM 001 Tourbillon“ – wie auch all ihre Nachfolgerinnen – nichts zu verstecken: Dank dem skelettierten Design, das statt einem Zifferblatt die Mechanik offenlegt, blickt man bei einer Richard-Mille-Uhr jederzeit staunend unter die Motorhaube.

Trotz der großen Nachfrage wurden nur 17 Exemplare der „RM 001 Tourbillon“ hergestellt und verkauft – zum Preis von damals je 130’000 Dollar. TraditionalistInnen rieben sich die Augen: ein sechsstelliger Betrag für eine Uhr mit Kautschuk-Armband? Von einer Manufaktur, deren Historie nicht bis in die Zeit der Pferdekutschen reicht? Der erfolgreiche Markteintritt von Richard Mille zeigte, dass es keine glorreiche Vergangenheit braucht, um Luxus für die Gegenwart zu schaffen. Im Gegenteil: Für den Newcomer war es dessen kreativer Zukunftsdrang, der die Begehrlichkeit der KundInnen weckte. Aufwendig hergestellte Hightech-Werkstoffe wie Carbon TPT fanden durch Richard Mille ihren Weg in die Uhrenherstellung, werden aber auch in Segelrennyachten und Formel-1 Wagen verwendet. Damit widerstehen die Zeitmesser selbst extremsten Beschleunigungen, beispielsweise wenn eine Tennislegende zum Aufschlag ausholt.

Präzisionsarbeit in Les Breleux: Im Hauptquartier von Richard Mille hat man den Dreh raus.

FIT FOR THE FUTURE

In Zusammenarbeit mit dem 22-fachen Grand-Slam-Gewinner Rafael Nadal lancierte der Hersteller im Jahr 2010 das Modell „RM 027“. Mit 18,8 Gramm war sie damals die leichteste Tourbillon der Welt und überstand am Arm des spanischen Champions – der bis dahin nie eine Uhr getragen hatte – so manche Schlacht auf dem Court. Es folgten weitere Nadal-Modelle sowie Lancierungen mit AthletInnen wie Golfer Bubba Watson, Rennfahrer Felipe Massa und Leichtathletin Yuliya Levchenko. Auch bei diesen Veröffentlichungen beschränkte sich Richard Mille jeweils auf eine kleine Stückzahl. So gingen seit der Gründung 2001 nur ein paar Zehntausend Uhren in den Verkauf – so viele, wie andere Hersteller in einem Jahr auf den Markt pumpen. Bis ein fertiges Produkt die Werkstätten in Les Breuleux verlässt, wird bis zu 18 Monaten daran gearbeitet und die Qualität nach jedem Arbeitsschritt auf ein Neues getestet. Diese Exklusivität, aber auch langwierige Arbeit, haben ihren Preis. Im Durchschnitt kostet eine Richard Mille um die 350’000 Dollar. Auf Auktionen erzielen seltene Modelle oft mehrstellige Millionenbeträge und haben der Marke den Spitznamen „The Billionaire’s Handshake“ eingebracht.

Dieser Handschlag wird auch zunehmend von Frauen angeboten. Bereits das siebte Modell im Jahr 2005 richtete sich an das weibliche Marktsegment. Inzwischen sind über ein Drittel des Richard-Mille-Archivs Damenuhren. Dies hat auch mit der Rennleitung zu tun, die den Erfolgskurs des Unternehmens inzwischen steuert: Cécile Guenat, Tochter von Co-Gründer Dominique, leitet die Kreation und Entwicklung. Amanda Mille, Nachkomme von Richard, verantwortet Marke und Partnerschaften. Ebenfalls mit in der Führungsetage sind die Gründersprösslinge Maxime Guenat und Alexandre Mille. Trotz verlockender Übernahmeangebote – 2013 versuchte Kering mit angeblich 340 bis 400 Millionen Dollar die Firma seinem Luxusmarken-Portfolio beizufügen – bleibt Richard Mille damit ein Familienunternehmen. Denn so modern die Kreationen des Unternehmens auch sind, so konzentriert ist die Manufaktur auch darauf, die Schweizer Haute Horlogerie in ihren Traditionen fortzuführen. Nicht mehr im Tempo von Pferdekutschen, sondern jenem von fauchenden Rennmaschinen.

RICHARD MILLE RM 63-02

Die Jüngste will die Welt sehen: Mit seinem neuen Modell „RM 63 02 Automatic Worldtimer“ schnallt Richard Mille den Globus um dein Handgelenk. Dazu hat die Uhrenmanufaktur die Weltzeitkomplikation frisch gedacht. Die 24 Zeitzonen – exemplarisch durch Städtenamen dargestellt – lassen sich per drehbare Lünette einstellen, womit die lokale Ortszeit jeweils automatisch angepasst wird. Das auf 100 Stück limitierte Bijou lässt sich dadurch leichter bedienen als ein Flugzeug-Tablett in der ersten Klasse und setzt den Höhenflug der Marke geschmeidig fort. richardmille.com

Deine Rennmaschine fürs Handgelenk findest du hier.

Fotos: © Richard Mille

Noch mehr Uhren findest du hier.

Tags: Haute HorlogerieLes BreuleuxluxusuhrenRichard MilleRM 001 TourbillonRM 63 02 Automatic WorldtimerUhrenmanufaktur
Michael Rechsteiner

Michael Rechsteiner

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