Eine Uhr erstrahlt in vierter Generation, eine andere wiederum tut sich mit einem Modehaus zusammen und Schmuck darf auch mal so richtig gestapelt werden: Hier sind unsere aktuellen Lieblingstrends aus der Welt der Uhren und des Schmucks.
We Love
STACK ATTACK
Wir glauben nicht so wirklich an Regeln. Das soll jetzt kein Aufruf zu illegalen Aktivitäten sein, sondern bezieht sich mehr auf die Mode. Denn wer hat eigentlich behauptet, man soll keinesfalls Silber und Gold kombinieren? Und wem haben wir zu verdanken, dass bei Schmuck viele das Credo „Weniger ist mehr“ bevorzugen? Korrekt ist das, was für die SchmuckträgerIn stimmt. Wer sich also von Bucherers „Stacking und Layering“ inspiriert fühlt, darf so richtig drauflos mixen und matchen. Und ja, auch verschiedene Edelmetalle sollen aufeinander geschichtet werden.

Collaboration
UNIQUE FUSION
UhrenkennerInnen werfen normalerweise mit Fachbegriffen wie Chronograph, Unruh oder Tourbillon um sich. Wer sich weniger mit Ganggenauigkeit auskennt, dafür aber seine Schritte zählt und 24/7 erreichbar ist, hat mit der Apple Watch die beste Begleiterin gefunden. Diese kann Podcasts und Musik abspielen, Anrufe entgegennehmen, Nachrichten schreiben und deine Fitness tracken. Ah ja, und die Zeit anzeigen, das kann sie auch. Die neueste Edition ist in Zusammenarbeit mit Hermès entstanden. Heißt: Jetzt spielt die Mode auch noch mit. Die austauschbaren Armbänder kommen in den typischen Hermès Farben und Materialien daher. Fast noch spannender als die endlosen Funktionen, mit denen die Apple Watch Nutzer-Innen begeistert, ist die Auswahl der Leder- und Stoffarmbänder. Eine Uhr ist eben immer auch ein Modestatement.

Liebling
ERFINDERGEIST
Wenn ein unbelebtes Objekt irgendwie doch menschenähnlich ist, nennt man das Anthropomorphismus. Doch was, wenn ein Objekt so lecker wie ein frisch gebackener Kuchen aussieht? Oder wie ein Zimmerpflänzchen? Irgendwer an der philosophischen Fakultät wird schon den passenden Fachbegriff dafür auf Lager haben. Unsere Antwort lautet einfach: Cora Sheibani. Die Schweizer Schmuckdesignerin schafft in ihren Stücken die perfekte Harmonie zwischen Verspieltheit und höchster Eleganz, ob Kuchen, Pflanze oder abstrakte geometrische Form.

Nice to Have
HANDSCHRIFT
Wer eine Uhr trägt, schreibt bestimmt auch von Hand. Und wer bereits mit Montblanc-Zeitmessern ausgestattet ist, greift als logischer nächster Schritt zu den Kugelschreibern. Passend zur Weihnachts- und Neujahrszeit sollten wir uns alle mal eine digitale Detox gönnen. Statt gescrollt wird geschrieben oder gezeichnet. Und soll’s doch ein bisschen Screentime sein, dann schaut man sich am besten einen Wes-Anderson-Streifen an. Dessen Charaktere sieht man auch kaum scrollen, sondern eher die Armbanduhr checken oder wild auf der Schreibmaschine tippen.


New Edition
GEN 4
Vor exakt 20 Jahren tauchte die erste „Planet Ocean“ von Omega auf. Nicht etwa aus dem Ozean selbst, sondern aus der Uhrenmanufaktur, wo sie mit präzisem Handwerksgeschick gefertigt wurde. Aber wie das eben so ist bei den Uhren: Es geht immer noch besser, noch präziser, noch komplexer. Darum erscheint die „Planet Ocean“ jetzt bereits in vierter Generation. Diese Modelle verfügen über verschraubte Gehäuseböden aus Titan Grade 5 statt Saphirglas, was das Gewicht der Uhr reduziert und gleichzeitig die Robustheit erhöht. Orange, seit Jahren eine Signatur-Farbe von Omega, ist auch in der neuen Generation zu finden. Was gar nicht selbstverständlich ist, denn bei der Herstellung von Keramik-Lünettenringen ist Orange aufgrund der chemischen Eigenschaften und damit verbundenen Prozesse eine besonders schwierig zu verarbeitende Farbe. Übrigens: Die maritime Geschichte von Omega ist noch viel älter als läppische 20 Jahre. Bereits 1932 begann Omegas Tauchuhr-Geschichte mit der Einführung der „Marine“ – die allererste Uhr für zivile TaucherInnen.








