Eine Grammy-Gewinnerin wird Schmuck-Ambassadorin, Gelb- und Weißgold darf man definitiv kombinieren und sowohl Uhren als auch Schmuck zeigen Mut zur Farbe: Hier sind unsere aktuellen Trouvaillen aus der funkelnden Welt der Haute Horlogerie und Haute Joaillerie.
We Love
Zwischenstopp
„Escale“, zu Deutsch „Zwischenstopp“, ist nicht nur ein hübsches französisches Wort, sondern passt auch bestens zur gleichnamigen Uhrenkollektion von Louis Vuitton. Die „Escale“-Kollektion steht seit jeher im Zeichen des Reisens: Ihr Design ist inspiriert von den ikonischen Louis Vuitton Trunks. Und was wäre eine Reise schon ohne ziellose Zwischenstopps, während denen man die fremde Umgebung erkundet? Zur Kollektion stossen vier neue Manufakturkaliber und fünf neue Modelle. Eine davon ist die „Escale Worldtime“, die 24 Zeitzonen zeigt und dieses Jahr erstmals in zwei Platinvarianten erhältlich ist. Die Zifferblätter der „Escale Worldtime“ sind mit 35 Farben handbemalt, wofür die HandwerkerInnen eine ganze Woche lang pinseln.


New Edition
Two-Toned Timer
Ach, diese ewige Debatte, welche Edelmetalle man nun kombinieren darf oder eher doch nicht. Darf Gelbgold zu Weißgold und gilt Silber und Gold kombinieren noch immer als Tabu? Das ist Piaget herzlich egal. Die neueste „Polo“-Kreation vereint Gelb- und Weißgold und ist eine Hommage an das „Polo“-Originaldesign von 1979. Bei Piaget sieht man nicht nur das Kombinieren verschiedener Materialien locker, sondern auch die Zeit selbst: „Zeit soll nur in Gold gemessen werden“, lautet das Motto der Schweizer Marke. Was das genau heißt? Im Fall von Piaget, dass nur Gold gut genug ist für einen Zeitmesser – bei der neuen „Polo 79“ sowohl Gelb- als auch Weißgold. Aber nicht nur die äußeren Werte der Uhr überzeugen: Im Inneren der „Polo 79 Two-Tone“ schlägt das Kaliber 1200P1, Piagets ultraflaches Automatikwerk mit Mikrorotor, das lediglich 2,35 mm misst.

Liebling
Farbpoesie
In der Welt der Haute Joaillerie dominieren vor allem Silber- und Goldtöne. Dabei gibt es doch Edelsteine in allen Farben des Regenbogens. Das weiß Pomellato längst. Deren bunte „Nudo“-Kollektion wird 25 Jahre alt und überrascht noch immer mit neuen Farbkombinationen. Am Beispiel eines Ringes kann das so aussehen: Je nach Schliff und Kombination entsteht ein noch größeres Farbspektrum. Ein moosfarbener Prasiolith und ein tiefgrüner Achat erzeugen gemeinsam einen nuancierten dritten Farbton. Und auch Lila-, Blau- und Pinktöne gibt es in jeder erdenklichen Schattierung.


Nice to Have
Strong & Sporty
Im Frühling ist alles ein bisschen farbiger. Das gilt nicht nur für die Natur, sondern auch für die Welt der Uhren. Im Fall von Vacheron Constantin heißt das konkret: Das neueste Modell der „Overseas“-Kollektion überrascht mit einem tiefroten Zifferblatt. Wie bei den Vorgängermodellen kommt auch hier Titan zum Einsatz. Dieses Material ist 30 Prozent fester als Stahl, wiegt jedoch nur halb so viel – der perfekte Kandidat für sportliche Uhren, die robust und gleichzeitig leicht zu tragen sein sollen. Wer schnell gelangweilt ist, kann die „Overseas Tourbillon“ blitzschnell umgestalten: Das integrierte Titanarmband lässt sich gegen ein rotes oder weißes Kautschukarmband tauschen, ganz ohne Werkzeug.


New Collection
Rebellion
Manche Schmuckkollektionen erkennt man mit halb geschlossenen Augen aus weiter Ferne. „Clash de Cartier“ beispielsweise. Mit Perlen und Nieten treffen die Stücke die Balance zwischen Eleganz und Edginess. Für alle, die farbenfroh unterwegs sind, laden rot oder grün gefärbter Achat, schwarzer Onyx sowie rosa Chalcedon dazu ein, Ringe, Ketten und Co. im farbigen Exzess übereinander zu schichten. Nicht nur visuell, sondern auch technisch hat „Clash“ einiges zu bieten. In den neuesten Kreationen können bis zu 600 einzelne Komponenten zu einem einzigen Stück zusammengefügt werden, was für ultimative Flexibilität sorgt. Das begeistert auch die frischgebackene Grammy-Gewinnerin Olivia Dean, die jüngst zur Cartier-Ambassadorin erkoren wurde.









