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Wohnen wie in Skandinavien: 7 Interior-Tricks für mehr Hygge im Alltag

by FACES Magazin
08.01.2026
in LIVING
Wohnen wie in Skandinavien: 7 Interior-Tricks für mehr Hygge im Alltag

Hygge ist mehr als ein Wohnstil. Es ist ein Gefühl von Geborgenheit, Ruhe und bewusster Entschleunigung. In Skandinavien gehört dieses Lebensgefühl ganz selbstverständlich zum Alltag. Räume werden nicht als Kulisse verstanden, sondern als Orte, die tragen, beruhigen und Kraft geben. Genau deshalb wirkt der nordische Wohnstil so zeitlos und relevant.

Wer sein Zuhause „hyggelig“ gestalten möchte, braucht weder Designerstücke noch eine komplette Umgestaltung. Oft sind es kleine, durchdachte Veränderungen, die eine grosse Wirkung entfalten. Diese sieben Interior-Tricks zeigen, wie sich skandinavische Wohnlichkeit Schritt für Schritt in den Alltag integrieren lässt.

1. Tageslicht bewusst nutzen

Natürliches Licht ist einer der wichtigsten Bestandteile skandinavischer Wohnkultur. Im Norden sind die Wintertage extrem kurz, teilweise im Dezember sogar ohne eine einzige Stunde Sonnenlicht. Aber auch in Mitteleuropa gibt es Regionen mit langen dunklen Wintern. Gerade dort wird Helligkeit gezielt eingesetzt, um Räume offen und freundlich wirken zu lassen. Dabei geht es nicht um maximale Lichtausbeute, sondern um Balance. Sanft gefiltertes Tageslicht schafft Ruhe und verhindert harte Kontraste. 

So setzt du „Hygge“ in der dunklen Jahreszeit um:

  • Fenstertextilien: Unterschiedliche Sonnenschutz-Varianten ermöglichen es, Licht zu lenken, ohne Räume zu verdunkeln. So entsteht eine Atmosphäre, die hell bleibt und gleichzeitig Geborgenheit vermittelt – ein zentrales Element des Hygge-Gedankens. Halbtransparente Vorhänge (z. B. 70–90 g/m² Leinen) streuen Licht weich, ohne abzudunkeln. In Räumen mit Nachbarn gegenüber sind Top-Down/Bottom-Up-Plissees für Sichtschutz bei maximalem Lichteinfall praktisch.
  • Oberflächen: Helle, matte Wandfarben mit LRV ≥ 70 (Light Reflectance Value) reflektieren Tageslicht spürbar besser und reduzieren harte Kontraste.
  • Spiegel & Glas: Ein grosser Spiegel gegenüber dem Fenster oder Kommoden mit Glasfronten transportieren Licht tiefer in den Raum.

2. Natürliche Materialien bevorzugen

Skandinavisches Wohnen lebt von Materialien, die sich echt anfühlen. Holz, Leinen, Wolle, Leder und Keramik sorgen für Wärme und Authentizität. Besonders helle Hölzer wie Birke oder Eiche bringen Leichtigkeit in den Raum und reflektieren das Licht auf natürliche Weise.

Unbehandelte Oberflächen und sichtbare Strukturen sind dabei ausdrücklich erwünscht. Kleine Unregelmässigkeiten verleihen Charakter und machen den Raum lebendig, ohne unruhig zu wirken. Geölte, aber offenporige Oberflächen (mit Natur- oder Weissöl) fühlen sich warm an und bleiben reparaturfreundlich. Nutze auch den Tastsinn, um eine Wohlfühl-Atmosphäre zu schaffen, indem du z. B. glatte Keramik mit Wollfilz, Ledergriffen oder Bast kombinierst – Hygge lebt vom Anfassen.

3. Ruhige Farbwelten schaffen

Farben beeinflussen die Stimmung stärker, als man oft denkt. Der skandinavische Stil setzt auf eine reduzierte Farbpalette. Weiss, Creme, Grau und sanfte Beigetöne bilden die Basis. Ergänzt werden sie durch zurückhaltende Akzentfarben wie Salbeigrün, Staubblau oder warmes Taupe. Diese Farben lassen Räume grösser wirken und schaffen eine ruhige, harmonische Grundstimmung. 

Indem du die 60/30/10-Regel anwendest, kannst du dieses Prinzip relativ einfach umsetzen. Es besagt, dass 60 % der Fläche im Basis-Farbton gehalten werden (z. B. Wände, grosser Teppich), 30 % im Sekundärton (Sofa, Vorhänge) und 10 % mit Farbakzent (Plaids, Keramik). Ausserdem ist es wichtig, nicht zu viele unterschiedliche Farben zu wählen. Zwei bis drei Nuancen einer Farbfamilie lassen Räume grösser und ruhiger wirken. Auf Wänden wirkt ein Samt- oder Eggshell-Finish softer als seidenmatt glänzend. Wichtig ist, nicht zu viele Kontraste zu setzen. Hygge entsteht dort, wo das Auge zur Ruhe kommt.

4. Textilien gezielt einsetzen

Textilien sind essenziell für Gemütlichkeit. Decken, Kissen und Teppiche bringen Weichheit in klare Räume und laden zum Verweilen ein. Besonders typisch ist das sogenannte Layering, also das bewusste Übereinanderlegen verschiedener Stoffe. 

Wähle leichte Textilien im Sommer, wie etwa Decken aus Leinen oder Baumwoll-Musselin sowie luftige Vorhänge oder flach gewebte Teppiche. Für den Winter wähle wärmer wirkende Materialien, wie Wolldecken, Bouclé-Kissen oder Hochflor-Teppiche. So sorgen die Textilien dafür, dass sich das Zuhause im Einklang mit den Jahreszeiten verändert. 

Ein Haptik-Dreiklang sorgt für extra Komfort: Kombiniere glatt (z B. Leinen), fluffig (z. B. Wolle) und strukturiert (z. B. Bouclé) auf Sofa und Sessel. So bleibt der Raum lebendig und gleichzeitig vertraut.

5. Weniger, aber bewusster einrichten

Hygge bedeutet nicht Überfluss. Im Gegenteil: Skandinavische Interieurs zeichnen sich durch Klarheit und Ordnung aus. Jeder Gegenstand hat seinen Platz und einen Zweck. Überladene Regale oder rein dekorative Objekte wirken schnell unruhig.

Freie Flächen sind kein Mangel, sondern ein Gestaltungselement. Sie schaffen Raum zum Atmen und lassen ausgewählte Lieblingsstücke besser wirken. Diese Reduktion wirkt beruhigend und fördert ein Gefühl von Leichtigkeit.

6. Mehrere Lichtquellen kombinieren

Gemütlichkeit entsteht selten durch eine einzige Lichtquelle. Skandinavische Räume setzen auf mehrere, sanfte Lichtinseln. Stehlampen, Tischleuchten und Kerzen erzeugen unterschiedliche Stimmungen und gliedern den Raum.

Warmweisses Licht ist dabei entscheidend. Es wirkt weich, einladend und unterstützt die natürlichen Materialien und Farben. Besonders in den Abendstunden entsteht so die typische Hygge-Atmosphäre.

7. Persönlichkeit zulassen

So reduziert der skandinavische Stil auch ist, er bleibt persönlich. Fotos, Bücher, handgefertigte Objekte oder Erinnerungsstücke verleihen dem Raum Individualität. Wichtig ist, diese Elemente bewusst zu platzieren.

Nicht alles muss sichtbar sein. Wenige ausgewählte Stücke erzählen oft mehr als eine Vielzahl dekorativer Details. Speziell handgefertigte Element brechen mit dem Hang zu Perfektionismus. Das Rotationsprinzip bei der Deko bringt Frische hinein, ohne neu kaufen zu müssen. So werden Lieblingsstücke einfach saisonal getauscht (z. B. Sommerfotos & Winterfotos). Hygge entsteht dort, wo man sich stets wiederfindet.

Hygge als Alltagshaltung

Wohnen wie in Skandinavien bedeutet nicht einfach nur, Trends zu kopieren. Es geht um Achtsamkeit, um das bewusste Gestalten von Räumen, die Ruhe und Wärme ausstrahlen. Kleine Anpassungen können bereits einen grossen Unterschied machen.

Hygge beginnt dort, wo Licht, Materialien und Atmosphäre harmonieren. Ein Zuhause, das sich gut anfühlt, wird zu einem Ort, an dem man gerne Zeit verbringt und genau darin liegt seine grösste Qualität.

Foto von Kym Ellis auf Unsplash

Tags: HyggeInterior tricksskandinavischer Style
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