Wie erzählt man die Geschichte einer Frau, die nicht nur eine Industrie, sondern das Verständnis von Schönheit revolutionierte? Die neue Dokumentarserie „Founders“ kehrt mit Helena Rubinstein zu den Ursprüngen der modernen Beauty zurück – und porträtiert eine Visionärin, die Schönheit als wissenschaftlich fundierte Form weiblicher Stärke und Selbstbestimmung neu definierte.

Wer die Gegenwart verstehen will, muss dorthin blicken, wo ihre Grundlagen entstanden. Genau das macht die neue Dokumentarserie „Founders“: Sie porträtiert außergewöhnliche Gründerpersönlichkeiten, deren Visionen weit über ihre Marken hinaus ganze Industrien und kulturelle Entwicklungen geprägt haben. Zum Auftakt richtet die Reihe den Fokus auf Helena Rubinstein – eine Frau, die nicht nur Kosmetik neu dachte, sondern Schönheit zu einer wissenschaftlichen Disziplin erhob und damit den Grundstein für die moderne Hautpflege legte.

Produziert von den Pariser Terminal 9 Studios, die international für hochwertiges Storytelling im Luxussegment bekannt sind, ist „Founders: Helena Rubinstein“ weit mehr als eine klassische Biografie. Die zweiteilige Dokumentation zeichnet das Porträt einer kompromisslosen Unternehmerin, deren Innovationsgeist und wissenschaftlicher Anspruch bis heute nachwirken. Im Mittelpunkt steht eine Frau, die Schönheit niemals als bloße Ästhetik verstand, sondern als Werkzeug weiblicher Selbstbestimmung und Emanzipation. Die Erzählung spannt den Bogen von Rubinsteins Anfängen im Jahr 1902, als sie in Melbourne ihre erste kosmetische Creme entwickelte und mit systematischen Hautanalysen, individuellen Pflegekonzepten und wissenschaftlich fundierten Formulierungen neue Maßstäbe setzte, bis heute. Ihr Leitsatz „Schönheit ist nichts ohne Wissenschaft“ bildet dabei den roten Faden.


Madame Rubinstein in ihren eigenen Worten
Beeindruckend ist die filmische Umsetzung. Archivaufnahmen, historische Dokumente und bislang unveröffentlichte Korrespondenzen werden mit modernster Technologie kombiniert: Mithilfe künstlicher Intelligenz wurde Helena Rubinsteins Stimme rekonstruiert, sodass ihre Originalbriefe und Schriften scheinbar von ihr selbst erzählt werden. So entsteht ein Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart, der die Gründerin auf außergewöhnlich persönliche Weise erlebbar macht.



Doch „Founders“ blickt nicht nur zurück. Die Dokumentation gewährt exklusive Einblicke in aktuelle wissenschaftliche Entwicklungen der Marke und begleitet einen bedeutenden Forschungsdurchbruch von der Laborarbeit bis zur fertigen Hautpflegeformulierung. Damit wird deutlich: Helena Rubinsteins Vermächtnis ist keine historische Erinnerung, sondern eine lebendige Vision, die wissenschaftliche Exzellenz, Innovation und weibliche Stärke bis heute miteinander verbindet.

Der Film ist in Europa auf Prime Video und Canal+ zu sehen.
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Fotos: © Terminal 9 Studios
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