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Home FASHION

Designerin Mary Katrantzou im Interview

by FACES Magazin
09.03.2026
in FASHION
Designerin Mary Katrantzou im Interview

In diese Clutches passt kein Smartphone. Und das ist gut so. Man stellt schließlich auch keinen Flachbildfernseher ins Kolosseum von Rom. Mit der Icons Minaudière Kollektion verwischt Bvlgari die Grenzen zwischen raffinierter Haute-Joaillerie und praktischem Accessoire. Die römische Maison hat sich für dieses Kapitel von seiner über 140-jährigen Geschichte inspirieren lassen und fünf Signature Designs in Taschenform neu gedacht. Das Resultat sind schillernde Begleiterinnen für die ganz besonderen Momente im Leben. Wir haben mit Mary Katrantzou, Creative Director of Leather Goods and Accessories bei Bvlgari, über den Designprozess und die Inspiration hinter der Icons Minaudière Kollektion gesprochen. 

FACES: Welche Eigenschaften verbindest du mit der Marke Bvlgari und wie hast du diese in deine Entwürfe integriert?
Mary Katrantzou: Die Bedeutung der Erzählung war schon immer das, was mich an der Marke Bvlgari fasziniert hat. Sei es nun die Symbolik seiner Ikonen oder die kulturelle Bedeutung von Ideen, die sich über Jahrzehnte hinweg entwickelt haben und bis heute relevant sind. Viele Bvlgari-KundInnen haben aufgrund dieser Erzählungen eine emotionale Verbindung zu den Symbolen. Synkretismus ist ein großartiges Wort für Bvlgari, denn es ist eine eklektische Marke. Die Art und Weise, wie bestimmte Dinge kombiniert werden, ist einzigartig. Der Schliff der Steine, die Art und Weise, wie sie zusammengesetzt sind, ebenso. Und wenn wir über Bvlgari-Taschen sprechen, ist es wichtig, dasselbe Konzept des Synkretismus auch hier anzuwenden, indem wir verschiedene Materialien zusammenbringen und etwas schaffen, das man nirgendwo sonst finden kann. Deshalb wollte ich, als wir diese Minaudières entworfen haben, dass sie skulptural und geometrisch sind. Fast wie ein Kunstobjekt, das man sammeln würde.

F: Praktikabilität spielt bei der Gestaltung von Handtaschen eine noch größere Rolle als bei Kleidung oder Schmuck. War dieses Element eine besonders große Umstellung für deine neue Position?
MK: Ja. Es geht darum, außerhalb des weiblichen Körpers zu entwerfen. In gewisser Weise ist eine Tasche viel näher an meiner Ausbildung als Architektin. Man denkt an etwas, dessen Herstellung länger dauert, das aber auch zeitloser ist. Eine Tasche – insbesondere eine Tasche von Bvlgari – ist nicht saisonabhängig. Sie hat nicht diese Verbindung zur Mode in Bezug auf Saisonabhängigkeit, in Bezug auf die Notwendigkeit, ständig etwas Neues zu schaffen. Frauen sehen eine Tasche in vielerlei Hinsicht als eine Erweiterung ihrer selbst. Aber ich sehe auch den Unterschied, wenn man über eine Marke wie Bvlgari spricht, wo eine Tasche Ausdruck der Identität einer Frau sein kann und nicht die Funktionalität einer Alltagstasche erfüllen muss. Minaudières wie diese sind einzigartig, weil sie aus der Perspektive eines Haute-Joaillier entstanden sind, mit Halbedelsteinen und Techniken, die sonst nur für Schmuck verwendet werden.

F: Was sind für dich die spannendsten Herausforderungen beim Übergang vom Bekleidungs- zum Handtaschendesign?
MK: Als Person war ich schon immer neugierig. Jetzt bin ich in einem Umfeld, in dem ich jeden Tag etwas Neues lerne. Das ist immer ein großartiger Ort für Kreative – sich selbst herauszufordern und Arbeit zu leisten, die sich neu anfühlt. Bei Bvlgari sage ich immer, dass die Innovation von heute das Erbe von morgen ist. Und das Erbe, das wir heute als solches betrachten, war einst eine Innovation. Es reicht nicht aus, nur auf die Schönheit von Bvlgari zurückzublicken und diese weiterzuführen.

F: Eine Handtasche soll, genau wie ein Schmuckstück, ihren BesitzerInnen lange erhalten bleiben. Wie hat diese Langlebigkeit des Produkts deine Vision beeinflusst?
MK: Wir mussten eine gute Balance finden zwischen den Techniken, die wir normalerweise für unseren Schmuck verwenden, und einer Anpassung dieser Techniken an etwas, das man auf andere Weise in der Hand hält und trägt. Man berührt eine Tasche häufiger als Schmuck. Man möchte, dass Frauen die Tasche wirklich genießen und tragen können, ohne zu vorsichtig damit umzugehen. Gleichzeitig muss man sie anders betrachten, da viele dieser Techniken Schmucktechniken sind. Diese Minaudières könnte man niemals in Massenproduktion herstellen. Es gibt nur 30 Stück pro Design. Wir sprechen von Tubogas, Divas’ Dream, Serpenti, Bvlgari Bvlgari und Monete – also von allen fünf ikonischen Schmuck-Kollektionen von Bvlgari. Die Handfertigung und alle verwendeten Techniken müssen von ganz bestimmten HandwerkerInnen ausgeführt werden. Dadurch konnte die Qualität der Handwerkskunst dem ursprünglichen Konzept eines Schmuckstücks treu bleiben.

F: Die Serpenti ist ein zentrales Motiv in den Designs von Bvlgari. Welche Eigenschaft der Schlange fasziniert dich am meisten?
MK: Was mich am meisten fasziniert, ist die Idee der Metamorphose und Transformation. Die Vorstellung, dass eine Schlange ihre Haut vollständig abstreift und sich dann erneuert – das ist ein sehr kraftvolles Konzept. Aus gestalterischer Sicht finde ich es daher großartig, dass sich das Design verwandeln kann. Aber auch aus der Philosophie der Kraft einer Schlange heraus, denke ich, dass diese Fähigkeit, ihre Haut abzustreifen und neu geboren zu werden, etwas ist, mit dem man sich auf persönlicher Ebene identifizieren kann – natürlich metaphorisch gesehen.

F: Du hast dich wiederholt von der antiken Geschichte deines Heimatlandes inspirieren lassen, und für diese Kollektion hast du einen Blick auf die Vergangenheit der Heimatstadt von Bvlgari geworfen. Hast du eine Lieblingsfigur oder -geschichte aus der griechischen oder römischen Mythologie?
MK: In der griechischen Mythologie wird ein Ei, das von einer Schlange umschlungen ist, als Orphisches Ei bezeichnet. Es symbolisiert den Beginn der Zeit. Als ich zu Bvlgari kam und eines der Bücher aus dem Archiv durchblätterte, sah ich ein Ei und eine Serpenti Tubogas-Uhr, die sich darum schlängelte. Ich dachte „Wow!“ und fragte mich, ob der Fotograf damit auf diesen griechischen Mythos anspielte. Es sind diese kleinen versteckten Schätze und Assoziationen, die ich im Archiv von Bvlgari finde und mir das Gefühl geben, dass es eine Verbindung gibt.

Mary Katrantzou

Inspiriert von der Antike, doch den Blick stets in die Zukunft gerichtet: Mary Katrantzou lancierte nach dem Studium am Central Saint Martins College of Arts ihre eigene Kleidermarke. Nach wiederholten Kollaborationen mit Bvlgari, unter anderem für eine spektakuläre Modenschau beim Poseidontempel am Kap Sounion, ist die gebürtige Athenerin seit Frühling 2024 die erste Creative Director of Leather Goods and Accessories des römischen Haute-Joaillerie Maisons.

Bvlgari Icons Minaudière

Wenn Schmuckstücke zur Schatztruhe werden: Bvlgari lanciert fünf seiner ikonischen Bijou-Designs in Form einer limitierten Clutches-Kollektion. Die Handtaschen interpretieren Motive wie Serpenti und Divas’ Dream auf neue Weise und übersetzen die traditionelle Juwelierskunst der Maison in eine neue Dimension. Jede der Icons Minaudière birgt ein kleines Booklet, in dem stilbildende Legenden wie Linda Evangelista und Isabella Rossellini exklusiv Gedanken zu ihren Lebenserfahrungen auf Papier gebracht haben.
bulgari.com

Stöber hier durchs Taschen- und Accessoires-Sortiment von Bvlgari.

Fotos: © Bvlgari

Weitere Highlights aus der Fashionwelt haben wir hier für dich bereit.

Tags: BvlgariMary Katrantzou
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