Die Designer Days zeigen, wie die Schweiz Mode macht. Initiiert von Nina Yuun und SwissGlam entstand ein Ort, an dem sich DesignerInnen Schweizer Labels direkt mit ModeliebhaberInnen austauschen konnten.
Das Fashion-Event für Schweizer ModeliebhaberInnen ging zum ersten Mal im Loft von PKZ Women in Zürich über die Bühne.Die Swiss Designer Days fanden dieses Jahr bereits zum vierten Mal in Folge statt. Sechs DesignerInnen präsentierten im Rahmen der Veranstaltung ihre aktuellen Kollektionen und boten Modebegeisterten die perfekte Gelegenheit, durch die Kollektionen zu stöbern, etwas zu kaufen oder ihre Wunschliste zu erweitern. Organisiert wurde die Veranstaltung gemeinsam von Nina Yuun, Darya von Bergen und SwissGlam.


Das zweitägige Event bot ein vielfältiges Programm: Mit Naturwein von Terravigna im Blut und professionellen Make Up-Touch-ups von Makeup-Artistin Lilia Ernie nutzten wir am ersten Tag die Gelegenheit, uns persönlich mit den DesignerInnen auszutauschen. In den Gesprächen gaben sie uns spannende Einblicke in ihre Inspirationen, ihre Werte und die Herausforderungen der heutigen Modewelt, mit denen sie zu kämpfen haben.
Diese sechs Designer-Labels waren an den diesjährigen Designer Days anwesend:

Das in Lugano ansässige Label von Giancarlo Bello steht für Kleidung und Accessoires, die Liebe, Transformation und Einzigartigkeit verkörpern. Als klares Statement gegen Fast Fashion setzt Amorphose konsequent auf Slow Fashion. Bereits seit Februar 2019 gehören die Kollektionen der Marke zum festen Programm der Mode Suisse in Zürich.

Die Mitgründerin der Designer Days Nina Yuun verbindet in ihrer Mode schweizerische Präzision mit traditionellem koreanischem Kunsthandwerk. Ihre Entwürfe richten sich an Frauen, die Wert auf langlebige, nachhaltige Kleidung mit ausdrucksstarkem Charakter legen. Gefertigt werden die zeitlosen Designs in Ateliers in der Schweiz, Kroatien sowie in Südkorea.

Pavé Pavé wirbelt die Schweizer Modebranche auf: Hinter der Marke steht Qingzhi Heutschi, die seit dem Start im Jahr 2024 konsequent an ihrer Vision arbeitet. Sie hat mehrere Jahre in Paris gelebt und gearbeitet, dadurch sind ihre Kollektionen geprägt vom Flair der Pariser Hauptstadt. Ob durch Networking bei Fashion Weeks, internationale Magazine oder spontane Pop-up-Konzepte: Die Designerin ist aus der Schweizer Fashion-Szene kaum mehr wegzudenken.

Arabella Millers Entwürfe begeistern besonders durch ihre Flexibilität und Struktur von Strick, wodurch sich Kleidungsstücke optimal an verschiedene Körperformen anpassen. Jedes Piece besteht aus zwei verschiedenen Farben und ist reversibel. Zudem verfolgt die Marke konsequent einen Zero-Waste-Ansatz, um den Verschnitt zu minimieren. Mit ihrer Arbeit setzt Miller ein klares Zeichen für bewussten Konsum und lokale Herstellung.

Seit Jahren prägt Ida Gut die Zürcher Fashion-Szene: In den Räumen einer ehemaligen Fabrik im Quartier Aussersihl entwirft die Designerin zusammen mit ihrem Team zeitlose und ausdrucksstarke Alltagskleidung. Das Label vereint traditionelle Handwerkskunst mit zeitgenössischen Einflüssen und richtet sich an Frauen, die höchste Ansprüche an Material, Schnitt und Qualität stellen.

Fair hergestellte Pieces zu finden, die auch optisch begeistern, ist nicht immer leicht. Sara Schaer meistert diese Aufgabe mühelos und verwandelt Deadstock-Stoffe in einzigartige, alltagstaugliche Designs. Schaers Spezialgebiet sind Taschen, die mit ihrer kleinen Größe und spannenden Schnitten und Stoffen Köpfe drehen.
Fotos: ©diadio.anastasia
Den Beitrag zu den Designer Days vom letzten Jahr findest du hier.






