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Zürich in die Zukunft: Game Changer Founder im Interview

by FACES Magazin
25.02.2026
in CULTURE
Zürich in die Zukunft: Game Changer Founder im Interview

Ein Raum voller Erwartung, gedämpftes Stimmengewirr, eine Kaffeetasse klirrt – und plötzlich wird aus Neugier Aufbruch. Die Game Changer Konferenz bündelt Ideen, die unser Verständnis von Gesundheit neu justieren. Im Fokus: Medizin und Longevity. Wie verlängern wir nicht nur Lebensjahre, sondern die Lebensqualität? Welche Rolle spielen Prävention, personalisierte Therapien, AI-Technologie?

Auf der Bühne stehen ÄrztInnen, Forschende, UnternehmerInnen – Menschen, die nicht spekulieren, sondern an Lösungen arbeiten. Es geht um datenbasierte Diagnostik, regenerative Ansätze, smarte Gesundheitsstrategien. Und um die Frage, wie all das im Alltag ankommt.

Zwischen Panels und Gesprächen entsteht beim Networking ein Austausch mit Substanz. Kein Blick in die Trend-Glaskugel, sondern fundierte Perspektiven auf ein langes, gesundes Leben. Nach erfolgreichen Ausgaben in Städten wie London und Venedig kommt die Game Changer Konferenz jetzt erstmals nach Zürich. Zur Vorschau auf den Anlass haben wir Co-Founder und AI-Spezialist Alexander Fürer zum Interview gebeten. 

FACES: Alexander, Hand aufs Herz: Brauchen wir wirklich noch eine Konferenz in Zürich? Der Kalender ist doch eigentlich voll.
Alexander Fürer: Genau da liegt das Problem. Wir haben Unmengen an Events, aber wir haben ein massives Umsetzungsdefizit. Die Techies hocken in ihren Labs, die Finanzwelt in ihren Glaspalästen und die MedizinerInnen in ihren Kliniken. Jeder kocht sein eigenes Süppchen. Game Changer ist deshalb kein klassisches Event, sondern der Versuch, diese Silos aufzubrechen. Mit Buzzwords allein bringt man keine Visionen auf den Boden. Wir müssen aufhören, uns gegenseitig mit PowerPoints zu langweilen, und anfangen, Technologie, Gesundheit und Lifestyle als ein zusammenhängendes Ökosystem zu begreifen.

F: Warum ausgerechnet jetzt die Expansion in die Schweiz? Ist der Markt hier nicht schon gesättigt?
AF: Die Schweiz hat die höchste Dichte an Patenten und Innovationen, aber wir sind oft zu konservativ, wenn es darum geht, diese Dinge branchenübergreifend zu verknüpfen. Wir haben hier Biotech-Giganten und eine weltweit führende Finanzszene, aber reden die wirklich miteinander? Oft nicht. Wir bringen die Erfahrung aus Italien, Großbritannien und dem Balkan mit nach Zürich, um genau einen interdisziplinären Austausch zu stimulieren. Es geht nicht um „Präsenz zeigen“, sondern darum, einen Katalysator für echtes Business-Networking in Mitteleuropa aufzubauen.

F: Ein Kernpunkt ist „Longevity“. Klingt für viele nach einem Luxus-Hobby für Reiche. Wo liegt die gesellschaftliche Relevanz?
AF: Das ist genau die falsche Sichtweise. Longevity ist kein Wellness-Trend, sondern eine wirtschaftliche und soziale Notwendigkeit. Wir leben länger, aber wie arbeiten und leben wir in dieser gewonnenen Zeit? Wenn wir Biotech, Ernährung und mentale Gesundheit nicht mit moderner Arbeitswelt und Finanzplanung verknüpfen, steuern wir auf ein riesiges Problem zu. Die Herausforderung ist, Longevity aus der „Rich-Kid-Ecke“ zu holen und als integralen Bestandteil unseres Lifestyles und unserer Wirtschaftskraft zu etablieren.

F: Du bist AI-Experte. Momentan dominiert entweder blinde Euphorie oder nackte Angst die Debatte. Wie navigieren wir da durch?
AF: Die Angst ist real, weil die meisten Menschen das Gefühl haben, die Kontrolle zu verlieren. Aber das Problem ist nicht die KI, sondern unsere Trägheit. Wir nutzen im Business oft noch Methoden aus dem letzten Jahrhundert und wundern uns, dass uns die Technologie überholt. Bei Game Changer am 13. März im Glockenhof Zentrum diskutieren wir nicht darüber, ob KI kommt, denn sie ist längst da. Wir diskutieren darüber, wie wir sie ethisch und praktisch so einbauen, dass sie den Menschen entlastet, statt ihn zu verdrängen. Wer KI nur als Bedrohung sieht, hat meistens nur noch nicht verstanden, wie er sie als Werkzeug für sich arbeiten lässt.

F: Wenn du auf die Schweizer Business-Szene blickst, was ist der größte Hemmschuh für echte Veränderung?
AF: Die Komfortzone. Auch wenn wir es nicht wirklich wahrhaben wollen, es geht uns in der Schweiz zu gut, um wirklich neu zu denken. Aber dieser Vorsprung schmilzt. Wir brauchen eine Community, die bereit ist, auch mal unbequeme Fragen zu stellen. Wie vernetzen wir Medtech-Daten mit Finanzmodellen, ohne die Privatsphäre zu opfern? Wie bauen wir Unternehmen, die in zehn Jahren noch relevant sind? Das sind die Fragen, die wir am Game Changer anpacken.

F: Was ist dein Ziel für den Tag in Zürich? Was soll hängen bleiben?
AF: Ich wünsche mir nicht TeilnehmerInnen, die am Ende des Tages sagen: „Das war ein netter Event.“ Ich freue mich auf Menschen, die rausgehen und sagen: „Ich habe heute jemanden aus einer völlig fremden Branche getroffen, der mir einen Gedankenanstoß gegeben hat, auf den ich in meiner eigenen Blase nie gekommen wäre.“ Game Changer ist für alle, die verstanden haben, dass wir die großen Probleme unserer Zeit nur lösen, wenn wir Tech, Health und Lifestyle endlich zusammenbringen. Wir bauen eine Community von MacherInnen, nicht von ZuschauerInnen.

Game Changer findet am 13. März im Glockenhof Zentrum, Sihlstrasse 31, 8005 Zürich statt. Alle weiteren Infos findest du auf der Game Changer Website. 

Interview mit Game Changer Panelist Sahar Haroon auf faces.ch. 

Fotos: © Game Changer

Tags: Alexander FürerGame ChangerZürich
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