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Neena Gupta über das neue Hotel Miiro Spittelberg

by Lisa Hollogschwandtner
13.04.2026
in TRAVEL
Neena Gupta über das neue Hotel Miiro Spittelberg

Ein „Grätzlhotel“ mit internationalem Anspruch, kosmopolitischem Design und gelebter Gastfreundschaft – so lässt sich das neue Miiro Spittelberg in der Kürze beschreiben. Wir haben CEO Neena Gupta zum Gespräch getroffen – über Neuanfänge, Intuition und echte Gastfreundschaft.

In Wiens Hospitality-Szene herrscht Bewegung: Mit dem Miiro Spittelberg zog Ende März 2026 ein neues Konzept in den 7. Bezirk, unweit vom MuseumsQuartier, ein. Es ist der jüngste Zugang im Portfolio der Miiro Group und führt den nachbarschaftsbezognenen Ansatz des in London ansässigen Unternehmens konsequent fort: In Zusammenarbeit mit Gabriel Kacerovsky von Archisphere entstand ein urbanes Townhouse-Hotel, das auf klare Raumstrukturen, reduzierte Materialien und eine präzise, zurückhaltende Gestaltung setzt – mit dem Anspruch, Funktion, Aufenthaltsqualität und moderne Gastlichkeit in Einklang zu bringen.

Kunst ist ein zentrales Element des Hauses: Werke von Christian Ludwig Attersee, Kurt Moldovan, Josef Mikl, Hubert Pfaffenbichler, Heimo Zobernig, Cornelius Kolig und Helen Mae LaCroix prägen die öffentlichen Bereiche und Gästezimmer. Ergänzt wird das Konzept durch eine ortsspezifische Intervention von Florian Metzler – eine Deckeninstallation, die Eingang, Rezeption und Bar visuell miteinander verbindet. 

Mit dem Konzept „Poco“ im Erdgeschoss verfügt das Haus zudem über eine Bar und ein Restaurant, das als offener Treffpunkt für Gäste, Nachbarschaft und Stadt gedacht ist. Im Fokus stehen Pizza, Sharing Plates und klassische Aperitivo-Kultur, kuratiert gemeinsam mit den Londoner Gastronomen Jake Bucknall und Jacob Stuttard (D4100). 

Anlässlich der Eröffnung des mittlerweile zweiten Miiro Standorts in Wien haben wir CEO Neena Gupta zum gemeinsamen Kaffee in der Hotelbar getroffen.

FACES: Dein Weg zu Miiro verlief nicht linear. Kannst du uns mehr dazu erzählen?
Neena Gupta: Ich hatte immer eine kreative Seite – wir alle haben sie. Gleichzeitig bin ich mit einem ganz anderen Mindset aufgewachsen: mit dem Gefühl, meine Existenz durch Ausbildung, Leistung und Qualifikationen absichern zu müssen. Dadurch wurde meine kreative Seite lange in den Hintergrund gedrängt. Der eigentliche Wendepunkt kam dann mit Miiro. Zum ersten Mal hatte ich die Möglichkeit, in einem Umfeld zu arbeiten, das genau diesen Teil von mir zulässt. Und ich erinnere mich noch gut: Es war keine leichte Entscheidung. Im Gegenteil – wahrscheinlich die schwierigste meines Lebens. Ich war in meiner vorherigen Rolle sehr erfolgreich, hatte viel Verantwortung und viel Einfluss. Und dann habe ich mich entschieden, all das hinter mir zu lassen und etwas Neues aufzubauen – mit finanzieller Verantwortung und ohne jede Garantie. Aber ich habe gelernt: Wenn man sich etwas mit ganzem Herzen verschreibt, trägt es einen.  

F:Das klingt nach einer sehr mutigen Entscheidung. War Mut schon immer ein Teil von dir?
NG: Als Kind war es wahrscheinlich eher Rebellion als Mut. Ich wollte Dinge einfach anders machen – oft auch ohne groß darüber nachzudenken. Ich habe mein Jurastudium begonnen, dann plötzlich aufgehört, Management studiert, in einem großen Unternehmen gearbeitet – und dann wieder alles hinter mir gelassen, um zurück in den Rechtsbereich zu gehen. Rückblickend wirken diese Entscheidungen vielleicht impulsiv, vielleicht sogar mutig – aber was sie verbindet, ist, dass sie immer aus dem Herzen kamen. Der Schritt in die Hotellerie war jedoch etwas ganz anderes. Nach 25 Jahren in einem Bereich, in dem ich genau wusste, wer ich bin, plötzlich in eine Branche zu wechseln, in der ich keine klassische Erfahrung hatte – und dann auch noch das Vertrauen eines Teams zu gewinnen, das aus unglaublich erfahrenen Menschen besteht… Das war nicht einfach. 

F: Du kommst ursprünglich aus der Juristerei. Wo berühren sich diese beiden Welten heute für dich?
NG: Recht wird oft als sehr trocken wahrgenommen – aber in Wahrheit arbeitet man ständig mit Menschen; mit ihren Themen, ihren Sorgen, ihren Entscheidungen. Ein großer Teil meiner Arbeit war immer, mich in andere hineinzuversetzen. Wirklich zu verstehen, was sie brauchen. Diese emotionale Intelligenz hilft mir auch heute. Für mich ist es immer ein Kreislauf, ein Geben und Nehmen: Wenn wir uns um unsere Mitarbeitenden kümmern, kümmern sie sich um die Gäste. Mit der Zeit entsteht daraus etwas, das sich schwer definieren lässt – eine gemeinsame Energie.  

F: Wenn das Miiro Spittelberg eine Person wäre, welchen Charakter hätte sie?
NG: Das ist eine schöne Frage. Ich habe tatsächlich neulich genau darüber nachgedacht, als ich eine Vinylplatte von Édith Piaf gesehen habe. Sie hat etwas sehr Lokales genommen – das französische Chanson – und es auf eine Art interpretiert, die überall verstanden wird. Und genau so fühlt sich der Spittelberg für mich an. Dieses Viertel ist zutiefst wienerisch, seine Straßen stehen für Kultur, für das echte Leben. Und gleichzeitig ist da diese Offenheit nach außen. Genau so soll sich auch unser Hotel anfühlen. 

F: Was darf ein Hotel heute nicht mehr sein?
NG: Seelenlos. Gerade in einer Welt, die oft sehr schnell, sehr laut, sehr digital ist, brauchen Menschen Orte, die sich echt, warum und nach Verbundenheit anfühlen. 

F: Was sollen eure Gäste mitnehmen, wenn sie das Miiro verlassen?
NG: Ein Gefühl von Wärme. Und eine Erinnerung, die bleibt. Ich habe kürzlich eine Nachricht von jemandem bekommen, der bei uns übernachtet hat. Darin stand: „Ich vermisse die Miiro Menschen.“ Und ich dachte mir: Genau das ist es. Wenn uns Gäste vermissen, nachdem sie gegangen sind, dann haben wir etwas richtig gemacht.

Zeit für einen Trip nach Wien? Dann weißt du ja jetzt, wo du nächtigen sollst.

Fotos: © Miiro Spittelberg

Die Wiener Hotellerie hat so viel zu bieten, dass wir gleich noch einen Tipp für dich haben.

Tags: Christian Ludwig AtterseeCornelius KoligÉdith PIafFlorian MetzlerGabriel KacerovskyHeimo ZobernigHelen Mae LaCroixHubert PfaffenbichlerJacob StuttardJake BucknallJosef MiklKurt MoldovanLondonMiiro GroupMiiro SpittelbergNeena GuptaSpittelbergWien
Lisa Hollogschwandtner

Lisa Hollogschwandtner

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