Von der Champs-Élysées nach SoHo: Longchamp und Jeremy Scott schreiben ihre gemeinsame Erfolgsgeschichte weiter. Im Rahmen der Ausstellung „Hidden Treasure“ in New York feierte die französische Maison nicht nur 250 Jahre kulturellen Austausch zwischen Frankreich und den USA, sondern auch zwei Jahrzehnte kreative Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Designer.

Frankreich und die USA verbindet eine Beziehung voller Bewunderung, Reibung und gegenseitiger Inspiration. Während der beiden Weltkriege standen die Nationen Schulter an Schulter. Anfang der 2000er-Jahre wiederum erreichte die politische Verstimmung einen kuriosen Höhepunkt: Weil Frankreich den Irakkrieg nicht unterstützte, tauften manche AmerikanerInnen ihre beliebten French Fries kurzerhand in „Freedom Fries“ um. Heute wirken diese Zeiten weit entfernt. Statt politischer Differenzen stehen kulturelle Gemeinsamkeiten im Mittelpunkt. Das feiert der französische Luxusverband Comité Colbert mit der Ausstellung „Hidden Treasure“ im New Yorker Kulturzentrum The Shed. Dort wurde eine kuratierte Auswahl ikonischer Objekte gezeigt, die die historischen wie auch kreativen Verbindungen beider Länder sichtbar machen. Präsentiert wurden diese in Transportkisten.




Gemeinsam mit 68 renommierten Luxusmarken würdigt die Retrospektive 250 Jahre Freundschaft zwischen Frankreich und den Vereinigten Staaten. Zu den Highlights gehört die Präsentation von Longchamp und dem amerikanischen Designer Jeremy Scott . Zwei Namen, die seit zwei Jahrzehnten für eine der erfolgreichsten Kooperationen der Modewelt stehen.


Zwei Jahrzehnte Longchamp x Jeremy Scott
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Le Pliage® „Greetings from Paris“, die 2014 anlässlich der Eröffnung der Longchamp-Boutique auf den Champs-Élysées entstand. Die Tasche wird gemeinsam mit einer Übersicht aller bisherigen Kooperationen mit dem Designer gezeigt und macht deutlich, wie eng die kreative Verbindung zwischen Paris und New York geworden ist.


Begonnen hat diese Erfolgsgeschichte bereits 2006. Zur Eröffnung der Longchamp-Boutique im New Yorker Stadtteil SoHo gestaltete Jeremy Scott die limitierte Gepäckkollektion „This is not your Bag“ und verlieh der Marke damit eine neue, popkulturell affine Perspektive. Aus dem ersten Projekt entwickelte sich eine außergewöhnliche Zusammenarbeit, die bis heute anhält. In den vergangenen zwanzig Jahren entstanden mehr als 25 Entwürfe, mit denen Scott die ikonische Le Pliage® immer wieder neu interpretierte.


Die Designs wurden schnell zu begehrten Sammlerstücken und fanden prominente Fans wie Rihanna, Gigi Hadid, Miley Cyrus oder Rita Ora. Dass die Kooperation bis heute nichts von ihrer Strahlkraft verloren hat, zeigt auch das jüngste Kapitel der gemeinsamen Geschichte: Zum Jubiläum lancieren Longchamp und Jeremy Scott die limitierte Le Pliage® „Greetings from New York“. Die Tasche inszeniert die Skyline Manhattans im Stil einer nostalgischen Reisepostkarte und trägt auf der Rückseite die augenzwinkernde Botschaft: „Wish you were here! Love, Jeremy.“



Postkarten aus der Modegeschichte
Parallel zur Ausstellung verwandelt Longchamp seine New Yorker Flagship-Boutique La Maison Unique in SoHo, die bis zum 5. Juli für die Öffentlichkeit zugänglich ist, in eine immersive Jeremy-Scott-Retrospektive. BesucherInnen entdecken dort einige der ikonischsten Modelle der vergangenen zwei Jahrzehnte – von „Greetings from Paris“ über „Greetings from Hollywood“ bis hin zu „Greetings from Paradise“. Unter anderem anwesend: HypeBeast-Editor und TikTok-Sensation Dylan Kelly (immer ein gutes Zeichen.) In einem Interview für dessen „Walk with me“-Serie antwortet Scott auf die Frage, warum er seit Jahren mit der französischen Marke arbeitete und somit seine längste kreative Partnerschaft einging: „Sie ist eine Ikone. Und ich liebe Ikonen.“


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Fotos: © Longchamp und Jeremy Scott
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